Der erfolgreiche Einsatz sozialer Medien

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Impulsvortrag auf der Partnerkonferenz des Alumniportals

Hintergrund: Auf Einladung der GIZ kamen alle strategischen Partner des Alumniportals Deutschland in Berlin zusammen, um die bisherige Arbeit des Portals vorzustellen und einen Ausblick in die Zukunft zu geben.

Ziel des Vortrags: Im Mittelpunkt des Vortrags stand eine bewährte Methodik für den sinnvollen Einsatz von Social Media, die exemplarisch für die Alumniarbeit angewendet wurde.

In meiner Arbeit mit internationalen Großunternehmen, regionalen Mittelständern und Non Profit Organisationen begleite ich die Entwicklungen von Social Media von bereits von Anfang an – und von Anfang an steht für mich die Frage im Vordergrund, wie sich soziale Medien auf sinnvolle Art und Weise einsetzen lassen.

Vortragsauszüge:

„Generell ist Social Media dann erfolgreich, wenn Sie es direkt als Werkzeug in Ihrer Alumniarbeit einsetzen können. Es ist erfolgreich, wenn es Ihnen im Rahmen der Arbeit am und mit dem Alumniportal Deutschland dabei hilft, neue Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit zu finden, auf denen Sie Ihre Wirkung steigern können und Ihre Aufgaben effizienter oder nachhaltiger lösen können. Besonders wirksam können soziale Medien dann sein, wenn sie nicht für sich betrachtet werden, sondern als Mittel für Ihre Zwecke.“

„Eine einfache Charakterisierung der Social Media Mentalitäten stammt von Nielsen, der 3 Nutzergruppen unterscheidet: Aktive, reaktive und passive Nutzer. In der Regel zählt nur ein Prozent der Nutzer zum aktivsten Segment, das eigene Inhalte in den sozialen Medien erstellt. Neun Prozent der Nutzer erstellen nur selten Inhalte, sie reagieren eher auf Inhalte der Aktiven, indem sie etwa kommentieren und bewerten. Neunzig Prozent der Nutzer verhalten sich nach Nielsen passiv, das heißt sie beschränken sich auf das Konsumieren verfügbarer Inhalte. Für den sinnvollen Einsatz von Social Media sollten Sie herausfinden, wer diese 1 Prozent der Nutzer sind und ob Sie mit ihnen zusammenarbeiten können.“

„Sehen Sie sich bei der Analyse Ihrer Zielgruppe nicht nur außerhalb ihrer Organisation um, sondern auch innerhalb. Suchen Sie nach besonders aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ein hohes Maß an Eigeninitiative bei der Nutzung von Technologien haben.“

„Bauen Sie auch bei der Weiterentwicklung des Alumni Portal darauf auf, welche Erfahrungen die beteiligten Personen in den sozialen Medien mitbringen oder wo es bereits eine besonders hohe Bereitschaft gibt. Starten Sie dort! Wenn Ihnen das gelingt, ist dies viel einfacher, als Menschen davon überzeugen, neue Funktionen und Plattformen zu nutzen, die sie zuvor nie genutzt haben. Glauben Sie mir, Sie können sich eine Menge Arbeit sparen, wenn Sie frühzeitig aktive Mitstreiter gewinnen.
Es gibt noch eine weitere Zielgruppe, die nicht weniger wichtig ist. Es ist die Gruppe der Zweifler. Diejenigen, die den neuen Technologien gegenüber deutlich weniger aufgeschlossen sind.
Zeigen Sie anhand von ersten Erfolgen den konkreten Nutzen und kommunizieren Sie erfolgreiche Einsatzszenarien.“